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Story

Philadelphia 2000

Die Story

Es war einmal vor langer, langer Zeit (es muss im Juni 1999 gewesen sein), als ich das erste Mal mit FOP in Kontakt kam. Der Anfang einer (hoffentlich nicht) unendlichen Geschichte, von der ich zumindest im Moment noch nicht weiß, wie sie einmal enden wird.
Eine Dozentin fragte mich auf einem Symposium über “Genetik in der Kinderheilkunde”, ob ich schon eine Doktorarbeit hätte, denn sie hätte eventuell ein interessantes Thema. Von dem Namen, den sie mir nannte, “Fibrodysplasia ossificans progressiva”, konnte ich mir auf die schnelle nur “ossificans progressiva” merken und versuchte am nächsten Montag an der Uni mehr über diese Erkrankung zu erfahren.
Der Computer spuckte mir 936 mehr oder weniger relevante Stellen zu meiner Suchanfrage aus, aber ich fand die richtige Erkrankung und eine Reihe von Artikeln von einem gewissen Dr. Kaplan aus Philadelphia, der auf den neuesten Artikeln immer wieder auftauchte und anscheinend der “Papst” der FOP-Forschung zu sein schien. Wenige Tage später erzählte mir die Dozentin, dass ein Treffen der Selbsthilfegruppe, die ein Jahr zuvor gegründet worden war, stattfinden sollte und zwar in Valbert, in Haus Nordhelle, was ja nun wirklich von uns aus keine Entfernung ist. Es sollte auch ein gewisser Dr. Kaplan oder so ähnlich aus Amerika da sein und über die Forschung berichten. Tja, die Welt ist wirklich klein... Dr. Kaplan hielt einen 5-stündigen Vortrag über FOP und danach war man für’s Erste schon mal gut informiert. Auch lud er mich ein, für ein paar Monate nach Philadelphia zu kommen und dort in seinem Labor mitzuarbeiten. Die Planungen liefen an und kurz gesagt bin ich nun fast 4 Monate dort gewesen.  Zwischendurch ist natürlich unheimlich viel passiert, einiges erfahrt ihr auf diesen Seiten, anderes habe ich mir selbst aufgeschrieben, drittes habe oder werde ich sicher bald schon vergessen haben. Auf jeden Fall steht diese Seite und es hat mit sehr viel Spaß gemacht sie zu basteln und ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht sie zu durchsurfen und einen kleinen Einblick gegeben in meine Zeit in Philadelphia.

Bis dann, Christian

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